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Mittelalterliche Retabel in Hessen

Rauschenberger Altar, Rauschenberg Kreis Marburg-Biedenkopf, Evangelische Pfarrkirche, Aufnahme: Horst Fenchel / Thomas Scheidt 2009

Im heutigen Hessen, einer historischen Transitregion und Gebiet vielfältiger Grenzen, Wege und Kontakte, hat sich ein reicher und außergewöhnlich qualitätsvoller Bestand von etwa 200 mittelalterlichen Altarretabeln an ihren originalen Standorten erhalten. Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts wurde die grundlegende Dokumentation dieser Objekte auf dem Stand der aktuellen kunstgeschichtlichen Forschung unternommen.

Die Werke wurden hinsichtlich ihrer formalen und typenmäßigen Gestaltung, ihrer materiellen und künstlerischen Werkgenese, ihrer Nutzungsgeschichte, ihrer Kontextbeziehungen innerhalb eines Sakralraums sowie im Gefüge gesellschaftlicher Bedingungen analysiert. Angestrebt war zudem eine Untersuchung der Objekte hinsichtlich ihrer regionalen und überregionalen Vernetzung, wie sie für die vielfältig sich wandelnde, vielteilig gegliederte Region Hessen charakteristisch war.

Mit der Tätigkeit der Erfassung und Untersuchung sämtlicher hessischer Retabel ging eine vom Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg betreute Fotokampagne dieser Werke einher, in deren Rahmen von allen zugänglichen Objekten hochwertige Digitalaufnahmen auf dem neuesten Stand der Technik erstellt wurden. Vom Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Frankfurt wurde zudem eine umfangreiche Infrarotuntersuchung der Objekte vorgenommen. Auf dieser Basis werden alte wie auch neue Befunde und Ergebnisse einheitlich in einem Online-Gesamtkatalog (Link) bereitgestellt. In Form von Katalogformularen stehen unter zu jedem Objekt weitere relevante Informationen und Erläuterungen zur Verfügung. Bisher erbrachte Forschungen sowie die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse können in der Datenbank über die entsprechende Suchmaske in vielfacher Weise kombiniert und abgefragt werden. Aus der Datenbank heraus lassen sich Verknüpfungen zu den Katalogformularen und Infrarotuntersuchungsergebnissen erstellen. Damit werden die über Hessen verteilten Objekte in ihren vielfältigen Kontexten in innovativer Weise erschlossen und dezentral zugänglich gemacht.

Das DFG-Forschungsprojekt „Mittelalterliche Retabel in Hessen“ wurde im Zeitraum vom 01.11 2011 bis zum 30.06.2016 an den kunsthistorischen Instituten in Marburg, Osnabrück und Frankfurt am Main unter der Leitung der Professoren Ulrich Schütte und Hubert Locher (Marburg), Klaus Niehr (Osnabrück) und Jochen Sander (Frankfurt a. M.), sowie Dr. Christian Bracht und Dr. Xenia Stolzenburg durchgeführt.

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