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Fotografische „Vorlagen“ im Archiv der Universität der Künste Berlin

Die Fotografische Lehrsammlung, 1850–1930


Rom, Panorama-Ansicht, Blick vom Kapitol nach Nordwesten. Aufnahme: unbekannt, 1860/1865 Fünf Eulen, auf einem Ast sitzend. Aufnahme: Gambier Bolton, 1890/1900 Raffael, Taufe Christi (Skizze). Aufnahme: unbekannt, vor 1918

In den Kunstakademien und Kunstgewerbeschulen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sind Fotografien als „Vorlagen“ und „Vorbilder“ rege genutzt worden. Die meist auf Karton aufgezogenen Einzelblätter dienten, so der Berliner Akademiedirektor Anton von Werner, „in ausgiebigster Weise“ als „Hilfsmittel für die […] schöpferische Tätigkeit“. Zahlreiche Fotografen und Verlage bedienten den Markt, der im Zuge der Verbreitung dieses didaktischen Bildtypus entstanden war. Zu den gebräuchlichsten Sujets gehörten neben Kunstreproduktionen Skulpturen, Landschaften, Naturstudien, Architekturen, Stillleben, Porträts, Genreszenen, Akte und Tierstudien.

Im Archiv der Universität der Künste hat sich eine besonders umfangreiche fotografische Lehrsammlung in einzigartiger Vollständigkeit erhalten. Der bis in die 1850er Jahre zurückreichende Bestand stammt aus zwei unterschiedlichen Zweigen der Vorgängereinrichtungen: der Akademie der Künste beziehungsweise der – 1875 gegründeten – akademischen Hochschule für die bildenden Künste und aus der – seit 1868 bestehenden – „Unterrichtsanstalt“, die dem Berliner Kunstgewerbe-Museum angeschlossen war. Beide Sammlungen wurden 1924 in die Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst überführt, die damals aus der Zusammenlegung beider Ausbildungsstätten entstand. Die ursprüngliche, im 19. Jahrhundert gebildete Ordnung der – mit Zeichnungen und Graphik gemischten – Sammlungen wurde belassen und hat sich bis heute erhalten.

Die Fotografische Lehrsammlung konnte in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Projekt zwischen 2017 und 2020 digitalisiert, inventarisiert und sammlungsgeschichtlich erforscht werden. Das Münchner Stadtmuseum führte unter dem Titel „Vorbilder – Nachbilder“ eine Ausstellung durch, die das Museum für Fotografie der Staatlichen Museen zu Berlin übernahm. Im Bildindex der Kunst und Architektur werden mehr als 22.000 Verzeichnungsdatensätze und rund 16.000 Fotografien gezeigt.

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