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Syrien - Dokumentation zerstörter und gefährdeter Kulturgüter


Palmyra, Tal der Gräber: Westnekropole (al-Maqaber), Nordosthang. Aufnahme: Bildarchiv Foto Marburg / Jan Gloc, 1985 Damaskus, Bab Sharki, Sankt Sergius Kirche (Sarkis Kathedrale). Aufnahme: Bildarchiv Foto Marburg / Walter Schröder, 1950/1971 Palmyra, Baal-Shamin-Tempel, von Nordosten. Aufnahme: Bildarchiv Foto Marburg / Paul Haag, 1985

Der seit 2011 andauernde Bürgerkrieg in Syrien hat nicht nur zu einer humanitären Katastrophe geführt, sondern er bedroht auch das reiche kulturelle Erbe Syriens, das zu den eindrucksvollsten Kulturlandschaften weltweit gehört.

Die internationale Fachwelt von Archäologen, Kunsthistorikern und Museumsfachleuten verfolgt bereits seit Beginn der Kriegshandlungen mit Besorgnis und Bestürzung die massive Vernichtung, willentlichen Zerstörungen und systematischen Plünderungen von Baudenkmälern und archäologischen Fundstätten. Seither berät die Fachgemeinschaft über geeignete Maßnahmen zum Schutz bzw. der Dokumentation der gefährdeten Kulturgüter.

Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg (DDK) 2015 begonnen, seine relevanten Fotobestände zur syrischen Kunst und Architektur zu digitalisieren und der Öffentlichkeit online zugänglich zu machen.

Das DDK besitzt ein Konvolut von rund 3.700 Aufnahmen einer wissenschaftlichen Fotokampagne aus dem Jahr 1985. Die Aufnahmen der hauseigenen Fotografen Paul Haag und Jan Gloc dokumentieren neben bedeutenden antiken Stätten wie Palmyra auch die relevanten Denkmäler islamischer und christlicher Kunst in Damaskus und Aleppo sowie in zahlreichen kleineren Orten, umfassend und oft unter Berücksichtigung zahlreicher Baudetails. Gleichermaßen wurden bei dieser Kampagne die Bestände bedeutender Sammlungen fotografiert, die mittlerweile zum Teil geplündert oder zerstört sind. Die Ergebnisse dieser Fotokampagne werden ergänzt durch Konvolute jüngerer Farbaufnahmen, beispielsweise Aufnahmen des erfahrenen Fotografen Klaus Gallas aus den Jahren 1990 bis 2000. Ab 2019 werden Aufnahmen, die ebenfalls vor dem Bürgerkrieg entstanden sind, aus dem fotografischen Bestand des renommierten Hirmer-Verlags eingearbeitet, das unlängst vom DDK erworben werden konnte.

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