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  • Bilddatei-Nr. ng1902_042
    © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie - Rechte vorbehalten; color; Repro

Die Erfindung der Malerei

50040388|50040388


  • Hersteller:Eduard Daege, Maler 
  • Datierung:1832
  • Sachbegriff:Gemälde
    Gattung:Tafelmalerei
  • Material/Technik:Ölfarbe, Leinwand


  • Maße:176,5 x 135,5 cm
  • Sammlung:Berlin, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Inventar-Nr. A I 216, Zugang: Zusammenführung, 1991
  • Beschreibung:: Bildgröße 176,5 x 132 cm.
    Die bekannteste Fassung der Legende vom Ursprung der zeichnenden Künste hat Plinius d. Ä. (Historia naturalis, XXXV) überliefert: Debutades, Tochter eines Töpfers in Korinth, hält, bevor ihr Geliebter auf die Reise geht, den Umriß seines Schattens an der Wand fest. Aufgrund der so entstandenen Zeichnung verfertigt ihr Vater ein Tonrelief, womit auch die Kunst der Plastik begründet wird. Diese Fabel war den deutschen Künstlern durch Nacherzählung und Illustration in Joachim Sandrarts "Teutscher Academie" (1675) vertraut, dem Lesepublikum u. a. durch Herder und Lessing. Den gewöhnlich im Innenraum dargestellten Vorgang - Plinius erwähnt ausdrücklich eine Lampe - hat Daege in die Landschaft versetzt, die Mauer gehört zu einem Brunnen. Die Entscheidung für die Sonne als Lichtquelle entspricht anderen Lesarten der Ursprungssage, nach denen etwa ein Hirte den eigenen Schlagschatten auf dem Boden mit seinem Stab nachzeichnet. In Berlin, wo das Thema seit 1790 wiederholt erscheint - bei Bernhard Rode, Franz Catel, Gottfried Schadow, Johann Erdmann Hummel - hat Karl Friedrich Schinkel 1830 in seinem Entwurf für das Fresko "Menschenleben" in der Vorhalle des (Alten) Museums einen Hirten eingefügt, der in freier Natur den Schatten eines Mädchens nachzeichnet. Hier mag Daege eine Anregung gefunden haben. Doch die Anordnung der Figurengruppe entspricht auch in auffalllender Weise einer Komposition von Joseph Suvée (1791, Brügge, Museum), die durch einen Kupferstich von P. Devlamynck bekannt geworden war (Ausstellungskatalog "La peinture dans la peinture", Dijon 1982, Nr. 124) und als Vorbild gedient haben könnte. 1840 hat Daege noch einmal auf diese Komposition zurückgegriffen und sie, abgewandelt, als Hauptmotiv eines figurenreichen allegorischen Album-Titelblattes verwendet (Graphit, Berlin, SdZ, Nr. 2). - Ein Kupferstich (Stahlstich?) von Eduard Mandel zu Daeges Bild als Gabe des Vereins der Kunstfreunde in Preußen, 1832 (ein Exemplar im Dresdener Kupferstichkabinett).
    Autor: SMB-NG
    Entstanden im Auftrag des Vereins der Kunstfreunde Berlins (für 600 Reichstaler) und wohl noch 1832 durch Verlosung an die Gattin des Theologieprofessors und Pfarrers an der Berliner Dreifaltigkeitskirche Philipp Konrad Marheineke übergegangen. Später im Besitz des Bildhauers Ludwig Wichmann (1788-1859). Als Geschenk seines Sohnes, des Musikdirektors Hermann Wichmann, 1876 an die neueröffnete Nationalgalerie, deren Einrichtung Daege dreizehn Jahre lang geleitet hatte
  • Inschriften, Marken, Wappen:Signatur & Datierung: 18 ED 32, ligiert, Anbringungsort: rechts unten
  • Themen:Ikonographie: 48 C 51 01 * der Ursprung von Malerei und Zeichenkunst
  • Bezugskörperschaft:Bestellung: Verein der Kunstfreunde Berlins
  • Provenienz:vorhergehender Verwalter: Berlin, Staatliche Museen, Nationalgalerie, Inventar-Nr. A I 216, Zugang Geschenk, 1876
  • Ausstellungen:Der Ruhm ein Traumgesicht, Nationalgalerie, Berlin 1972 (Das Studio), Kat.-Nr. 1, Abb. S. 3.
  • Literatur:Jordan, NG, 1878; Kat. Nr.: 395
    NG (19. Jh.), 1986; o. S.; Taf. 14
    Museum; I, 1833, S. 7
    Raczynski, Deutsche Kunst; Bd. III, 1841, S. 38
    Rosenberg, Berliner Malerschule, 1879; S. 28-29
    Rosenberg, Moderne Kunst; Bd. II, 1887, S. 453
    Boetticher; Bd. I, 1; Kat. Nr.: Daege 4
    Zur Ikonographie siehe (für Deutschland) Hans Wille: Die Erfindung der Zeichenkunst, in: Beiträge zur Kunstgeschichte. Eine Festgabe für Heinz Rudolf Rosemann. Herausgegeben von Ernst Guldan, München 1960, S. 279-300 (Daege darin nicht erwähnt).
  • Datensatz von: Staatliche Museen zu Berlin, NationalgalerieStaatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie
 

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