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  • Bilddatei-Nr. ng2018_100
    © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie - Rechte vorbehalten; Repro

Bildnis Adolph Menzel

30681632|30681632


  • Hersteller:Giovanni Boldini, Maler, Hommage 
  • Datierung:1895
  • Sachbegriff:Gemälde
    Gattung:Tafelmalerei
  • Material/Technik:Öl, Leinwand


  • Maße:41 x 54,5 cm
  • Sammlung:Berlin, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Nationalgalerie, Inventar-Nr. A I 561, Zugang: Zusammenführung, 1991
  • Beschreibung:: Bis in die jüngste Zeit führt die Boldini-Literatur dieses Bild als ein Werk von 1876. Sie folgt dabei einem Bericht der Witwe des Malers, Emilia Cardona (die ihn jedoch erst in seinen späten Jahren kennenlernte und auf seine Erzählungen angewiesen war): während eines Aufenthaltes in Berlin 1876 habe der Italiener Menzels Atelier besucht. Die Bitte an den um dreißig Jahre Älteren und Berühmten, ihm zu einem Porträt zu sitzen, sei durch das Versprechen untermauert worden, den Erlös eines eventuellen Verkaufs für einen wohltätigen Zweck zu verwenden. Als dieser Verkauf zustande kam, habe Menzel Boldini an diese Vereinbarung erinnert, die offenbar eine bestimmte, von ihm benannte Person betraf. Die der Signatur angefügte, auf den Tag genaue Datierung und das erkennbare Alter des Modells erlauben jedoch keinen Zweifel an der späten Entstehungszeit. Trotzdem mag der anekdotische Nebenzug aus Cardonas Bericht zutreffen; er läßt sich auch mit der Angabe Vollmars vereinbaren, wonach "eine Freundin Theodor Fontanes" - jedenfalls nicht Mathilde von Rohr, die damals nicht mehr lebte - Boldinis Bitte um Porträtsitzungen unterstützt und den widerstrebenden Menzel überredet habe. Es hätten dann zwei kurze Sitzungen stattgefunden. Menzel habe die Bewunderung des Italieners, der in der Nationalgalerie "stundenlang" vor "Flötenkonzert" und "Walzwerk" gestanden hatte, erwidert und die drei in Berlin ausgestellten Bildnisse gelobt. Nach Vollmar soll Boldinis Berlin-Reise von 1895 seine erste gewesen sein. Umgekehrt ist von diesem Aufenthalt in seinen Biographien nicht die Rede. Aber er beteiligte sich in diesem und im folgenden Jahr an der Großen Berliner Kunstausstellung, auf der er 1895 eine Kleine Goldene Medaille erhielt. Der Schluß der Ausstellung (29. September) könnte ihm zum Anlaß geworden sein, Berlin zu besuchen. Das Bild fand Beifall in Berlin wie in Paris: Jaro Springer beschrieb es als "kenntlich eine französische Auffassung Menzels, die diesem aber gerechter wird als das Konersche Porträt auf der Menzelausstellung der Akademie" (Akademie der Künste, Berlin, bis 1990 Leihgabe in der Nationalgalerie). Obwohl nur der Kopf dargestellt sei, trete "das Gnomenhafte doch deutlich in die Erscheinung" (Springer, Internationale Kunstausstellung Berlin, 1896, S. 310). Camille Mauclair schrieb in einer kritisch differenzierenden, die virtuose Treffsicherheit und die emotionale Teilnahmslosigkeit gleichermaßen unterstreichenden Würdigung des Porträtisten: "une tête prestigieuse" (Mauclair, Boldini, 1906, S. 115). Um diese Zeit stand Menzel - ebenso wie, in sehr anderer Weise, Boldini, der schon 1892 um sein Selbstporträt für die Uffizien gebeten worden war - auf der Höhe seines Ruhmes, die Ehrungen zum 80. Geburtstag (im Dezember) wurden vorbereitet: dazu gehörte die Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rat mit dem Titel "Exzellenz" ebenso wie zwei Jubiläumsausstellungen in Berlin. Umso bemerkenswerter ist der betont private und spontane Charakter des Boldinischen Porträts, das durch sein ungebräuchliches Querformat fragmenthaft wirkt und Szenisches suggeriert. In gleichem Sinne wirkt die Draufsicht - ein Kunstmittel, das Boldini, der mit Menzel den Zwergenwuchs gemeinsam hatte, wie dieser gern verwendete. Eine vergleichbare Inszenierung zeigen seine Bildnisse des Malers Edouard Detaille (1896, Standort unbekannt) und des Marchese Antonio di Rudini (1898, Privatbesitz). Eine undatierte, zweifellos etwa gleichzeitig entstandene Kaltnadel-Radierung gibt das Menzel-Porträt getreu wieder. Boldini zählte Menzel zu seinen großen Vorbildern. Bisweilen wurde er von Kritikern mit ihm verglichen. Besuchern zeigte er die Photographie des Deutschen am Spiegelrahmen und meinte: "Ah, was für ein Maler! - Ich, ich bin nur ein Pinsler." (Doria, Boldini, 1982, S. 22, 140).
    Autor: SMB-NG
    Im Januar 1897 auf der Großen Berliner Kunstausstellung erworben auf Befehl Wilhelms II., Ankauf für den Staat aus Mitteln des Allerhöchsten Dispositionsfonds
 

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