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  • Bilddatei-Nr. ng1827_039
    © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie - Rechte vorbehalten - kein Download.; color; Repro

Relief marron sur noir / Braunes Relief auf Schwarz

41974343|41974343


  • Hersteller:Antonio Tàpies, Maler 
  • Datierung:1962
  • Sachbegriff:Gemälde, Relief
    Gattung:Malerei, Skulptur
  • Material/Technik:Materialbild


  • Maße:113 x 147 cm
  • Sammlung:Berlin, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Nationalgalerie, Inventar-Nr. NG 55/91, Zugang: Schenkung, 1991
  • Beschreibung:: "Sein 'Relief marron' von 1962 entstammt jener inzwischen klassischen Werkphase, in der Tàpies die so frappierende Materialität seiner Bilder einzig durch Kunstmittel, etwa durch sandhaltige Malpasten herstellte. (...) Das Triviale, bei Dubuffet aus den noch unverbrauchten Randzonen sogenannter primitiver Kreativität als erfrischendes Gegenmittel zur Zivilisation vorgetragen, erhält dagegen bei Tàpies eine moralische, um nicht zu sagen religiöse Aura. Dies gilt auch für das 'Relief marron' aus dem Jahr 1962. Der vom Titel aufgerufene Braunton, der sich je nach Lichteinfall ins Rötlich-Violette verändert, verleiht der nahezu monochromen Bildtafel Ernst und Wärme. Die in der oberen Bildhälfte ohne Malspuren dicht aufgetragene Farbe gewinnt in der unteren Bildhälfte Objektcharakter. Eine durch Beimischungen von Sand, Mörtel und Leim erzeugte teigige Masse verleiht der braunen Farbe plastische Gestalt. Farbe wird zum Gegenstand. Diesen Eindruck verstärkt auch die Herausbildung eines Wulstes, der den Farbteig nach oben umgrenzt. Hervorgerufen wird so die Kontur einer voluminösen Form mit abgerundeten Ecken, ähnlich der geschweiften Rückenlehne eines Sofas. Immer wieder hat Tàpies solch einfaches Mobiliar, Grundformen des menschlichen Wohnens wie Stühle oder Bettgestelle, seinen Bildern durch Abklatsch oder andere plastische Verfahren unmittelbar körperlich einverleibt. Diese Erinnerung an ein Möbel wird im Falle unseres 'Relief marron' befördert durch die weich modulierte Binnenform der Farbmasse, die so an eine Polsterung denken läßt. Hinzu kommen knospenartige Einsprengsel, die als Zufallsformen durch den Schrumpfungsprozeß des Farbteiges entstanden sein mögen. Zudem hat Tàpies die Oberfläche des Farbkörpers durch Kratzer und Einritzungen höchst absichtsvoll verletzt. (...) überdeckt wird die gegenständliche Assoziation bei Tàpies schließlich von dem Kunstgebilde, das naturhafte Qualitäten annimmt: Farbe, die objekthaft und körperlich wird, die wie im Schöpfungsgleichnis aus der makellosen Fläche in schlammartige Urformen aufbricht, die raumschaffend und lebendig wird, die Auswucherungen wie Verwundungen erleidet, Farbe als Energie, die die Fläche durchdringt, aus ihr sich hervorwölbt und hervorquillt und doch wie erkaltete Lava auf der tabula rasa des Bildes gebannt erscheint." (Peter-Klaus Schuster, in: NNG (van de Loo), 1992, S. 55-56).
    Autor: SMB-NG
    1991 Schenkung Otto van de Loo, München
  • Rechte am Werk:VG Bild-Kunst, Bonn (2011)
 

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