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  • Bilddatei-Nr. ng1904_014
    © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie - Rechte vorbehalten - kein Download.; color; Repro

Hirtin

30681836|30681836


  • Hersteller:Heinrich Mathias Ernst Campendonk, Maler 
  • Datierung:um 1919
  • Sachbegriff:Gemälde
    Gattung:Tafelmalerei
  • Material/Technik:Öl, Leinwand


  • Maße:48,5 x 75 cm
  • Sammlung:Berlin, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Nationalgalerie, Inventar-Nr. B 596, Zugang: Stiftung & Ankauf, 1963
  • Beschreibung:: Im Werkkatalog von Firmenich (Recklinghausen 1989) irrtümlich als Ausstellungsvermerk "Der Sturm, Berlin 1913" angegeben, jedoch im Kat. "Der Sturm. Erster Deutscher Herbstsalon - Internationale Kunstschau", Berlin (20. 9. - 1. 12.) 1913 nicht verzeichnet. Dem würde auch die Datierung widersprechen. Eher ist zu vermuten, daß in einer der jährlichen Gesamtschauen "Gemälde, Bildwerke, Aquarelle, Zeichnungen" des "Sturm" zwischen 1919 und 1921 das Bild gezeigt wurde. Nach 1921 wurden im "Sturm" nur noch Werke aus dem Besitz der Galerie gezeigt, da sich Campendonk vom "Sturm" getrennt hatte. - Bereits 1916 schrieb Theodor Däubler über das jüngste Mitglied des "Blauen Reiters": "Campendonk steht in der großen Reihe von Expressionisten: man kann bei ihm bereits von moderner Überlieferung sprechen. Das Gespenstige eines Odilon Redon, die tropische Pracht von Gauguin, das Farbenauge eines Chagall, die Tiergeheimnisse von Marc, hie und da sogar das Farbengewitter von Kandinsky (...) finden durch ihn einen höchstpersönlichen Gesamtausdruck. (...) Vor allem aber ist er Kolorist. Wenn August Macke durch bloßes Rhythmisieren der Farbflecke Straßenbilder, scheinbar zufällige Gruppierungen von Menschen gebracht hat, so kann man sagen, Campendonk will und erreicht auf ähnlichem Wege die Idylle. (...) In seinen reifsten Bildern ist er ganz Symphoniker (...). Campendonk ist heute Deutschlands eigenartigster Maler." (Theodor Däubler: Ausstellung im "Sturm", in: Berliner Börsenkurier, 4. 10. 1916). - Das Gemälde "Hirtin" entstand in der Abgeschiedenheit von Seeshaupt am Starnberger See, wohin sich Campendonk nach Kriegsdienst und dem Tode des Freundes Franz Marc aus Sindelsdorf zurückgezogen hatte. Pastorales klingt auf in der Eintracht von Mensch, Natur und Tier, gepriesen in einer feierlich leuchtenden Farbigkeit. Den zahlreichen zwischen 1916 und 1921 in Seeshaupt entstandenen Werken, zumeist Motiven bäuerlichen Seins, ist ein märchenhafter Charakter eigen, Traum und Wirklichkeit durchdringen sich. Waren die Sindelsdorfer Jahre 1911-1915 die Zeit der Herausbildung der eigenen Handschrift, so entfaltete sich in Seeshaupt die stilistische Eigenart Campendonks. Insbesondere seine Kompositionen werden ruhiger und geschlossener, statt kleinteiliger Formen stehen größere Flächen, die Farbe glüht geheimnisvoll vor dunkelblauem oder schwarzem Hintergrund. Im Entstehungsjahr unseres Bildes sympathisierte der Künstler, der 1918 Mitglied der "Novembergruppe" und des "Arbeitsrates für Kunst" geworden war, mit der Münchner Räterepublik. "Wahrscheinlich ist, daß ich in den Aktionsausschuß der revolutionären Künstler komme, obschon ich ein Drittel der Leute gegen mich habe. (...) Ich habe viel Hoffnung, daß es uns Malern später sehr gut gehen wird." (Heinrich Campendonk, zit. bei Andrea Firmenich 1989, S. 35).

    1963 Ankauf aus Mitteln der Deutschen Klassenlotterie Berlin, Berliner Zahlenlotterie, für die Galerie des 20. Jahrhunderts. Provenienz: Sammlung Dr. Franz Moufang, Heidelberg
  • Inschriften, Marken, Wappen:Aufschrift: Kunstausstellung "Der Sturm" Herwarth Walden, Berlin, Anbringungsort: Rückseite; Aufkleber
    nicht bezeichnet
  • Themen:Ikonographie: 47 I 22 1 (+22) * Vieh hüten; Hirt, Schafhirt
    31 AA 23 1 * stehende weibliche Figur
    47 I 21 1 * Rindvieh
    25 H 2 * Landschaften mit Gewässern (in der gemäßigten Zone), Seestücke
    25 H 11 * Berge, Gebirge
  • Ausstellungen:Rheinische Expressionisten, Bonn 1979
    Arbeitsrat für Kunst, Berlin 1980
    Der Sturm, Berlin 1919/1921 (?). - Kunst des 20. Jahrhunderts aus Heidelberger Privatbesitz, Kunstverein Heidelberg 1962, Kat.-Nr. 25, Abb. 17. - Heinrich Campendonk 1889-1957, Pfalzgalerie, Kaiserslautern 1982, Kat.-Nr. 17, Abb. - Die Darmstädter Sezession 1919-1997. Die Kunst des 20. Jahrhunderts im Spiegel einer Künstlervereinigung, Institut Mathildenhöhe, Darmstadt 1997, Kat., S. 112, Farbabb.
  • Literatur:Galerie des 20. Jahrhunderts; 1963, S. 10; Kat. Nr.: 30
    NNG 1968; S. 47; Abb. 295, S. 334
    Rheinische Expressionisten, Bonn 1979; S. 412; Kat. Nr.: 28
    Arbeitsrat für Kunst, Berlin 1980; S. 157; Kat. Nr.: 6
    Andrea Firmenich: Heinrich Campendonk (1889-1957). Leben und expressionistisches Werk. Mit Werkkatalog des malerischen OEuvres. Recklinghausen 1989, Nr. 776 m. Abb. - Kunst 20. Jahrhundert, Heidelberg 1962, Abb. 17, Kat.-Nr. 25
  • Datensatz von: Staatliche Museen zu Berlin, NationalgalerieStaatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie
 

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