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  • Bilddatei-Nr. ng1907_003
    © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie - Rechte vorbehalten; color; Repro

Die Schachpartie

30692920|30692920


  • Hersteller:Erdmann Hummel, Maler 
  • Datierung:1818/1819
  • Sachbegriff:Gemälde
    Gattung:Tafelmalerei
  • Material/Technik:Öl, Leinwand


  • Maße:38,5 x 44 cm
  • Sammlung:Berlin, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Nationalgalerie, Inventar-Nr. A I 825, Zugang: Ankauf, 1904
  • Bezugswerk:Darstellung von: Rauch, Christian Daniel: Büste
    Darstellung von: Bury, Johann Friedrich: Bildnis des Landschaftsmalers Janus Genelli, Gemälde, Berlin, Berlin
  • Beschreibung:: Rechts oben das "Bildnis des Landschaftsmalers Janus Genelli" von Friedrich Bury in der NG (siehe dort).
    Die Nationalgalerie besitzt mit der Schachpartie eines derjenigen Gemälde Hummels, die seine Eigenheiten der Lichtführung und der perspektivischen Konstruktion am deutlichsten aufweisen. Es ist ein voll ausgereiftes frühes Beispiel für die kombinierte Verwendung von Reflektionen, Spiegeln, Schatten und verschiedenen Lichtquellen innerhalb und außerhalb des Raumes. Dieses Gemälde besiegelt die Abwendung Hummels vom Klassizismus und bereitet eine ganze Flut biedermeierlicher Innenraumbilder auf höchstem Niveau und mit einer theatralischen, romantisch gebrochenen Note vor. Zugleich läßt das Bild die enge Bindung Hummels an höfische Auftraggeberkreise erkennen, die ihn von vielen zeitgleichen Berliner Künstlern - etwa von Blechen - unterscheidet. Die Schachpartie ist äußerlich als ein Konversationsstück in der holländischen Tradition aufgefaßt, wirkt jedoch durch die immense intellektuelle Kühle geradezu wie ein Stilleben. - Der Auftrag zu dem Bild kam von Königin Wilhelmine von den Niederlanden über Friedrich Bury an Hummel. Schauplatz ist jener Raum im Palais Voss in der Berliner Wilhelmstraße, in dem sich der Schachklub des Grafen Ingenheim regelmäßig traf und wo sich Archiv und Bibliothek dieses Klubs befanden. Von links nach rechts sind dargestellt: Der Berliner Architekt Hans Christian Genelli (mit einer Tonpfeife); der Archäologe Hofrat Aloys Hirt (Akademiemitglied), mit dem Hummel bereits zwanzig Jahre befreundet war und zeitweise zusammenarbeitete; Gustav Adolf von Ingenheim (Sohn Friedrich Wilhelms II. und der Gräfin Voss); der Maler Friedrich Bury, mit dem Hummel ebenfalls seit seinem Romaufenthalt eine enge Freundschaft verband; Hummel selber (am Fenster); Graf Friedrich Wilhelm von Brandenburg (Halbbruder der Auftraggeberin). Angeblich soll es sich um eine Schachpartie im Jahre 1818 handeln. Da sich innerhalb des Bildes jedoch nicht die für ein Schachspiel erforderlichen 32 Figuren finden, wurde bereits wiederholt festgestellt, daß diese Partie so nicht spielbar wäre und daß mithin die hier geschilderte Begegnung nicht bis ins Detail auf ein konkretes Ereignis zurückzuführen sei. Darstellungen des Schachspiels finden sich wenig später auch bei anderen Künstlern (z. B. Danhauser: "Der Salon Pereira" in Wien, 1839), wobei es dort allerdings mehr um das Spiel, die Kommunikation und die Teilnehmer geht, nicht wie bei Hummel um die artistischen Effekte. - Rechts an der Wand hängt ein Gemälde von Friedrich Bury, das "Bildnis des Landschaftsmalers Janus Genelli" (Bruder des obigen Architekten; malte mitunter in Burys Bildern die Landschaft), das sich heute in der Nationalgalerie befindet. Weitere 'Bilder im Bild' ergeben sich aus dem Fensterausblick und aus den seitlich hoch oben aufgesockelten Bildnisbüsten. - Charakteristisch für Hummels Neigung zu Repliken ist der Umgang mit dem Bild, das in einer wesentlich späteren, in Details abweichenden, im Format erheblich größeren Variante existiert (117 x 141 cm, Hannover, Niedersächsische Landesgalerie, um 1845). Eine dritte Fassung soll sich in Trierer Privatbesitz befunden haben (vgl. Kat. der Niedersächsischen Landesgalerie, Hannover 1973, S. 207). Eine Vorzeichnung aus dem Umfeld (37 x 43) befindet sich im Kupferstichkabinett Berlin.
    Autor: SMB-NG
    1904 Ankauf von Prof. Fritz Hummel, Berlin. Provenienz: Seit 1820 Königin Wilhelmine der Niederlande, später Erbgut der Prinzen zu Wied
 

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Siehe auch

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