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  • Bilddatei-Nr. thg_1996-1868
    © Lindenau-Museum Altenburg - Rechte vorbehalten - kein Download.; color

 

(3) Mädchen am Tisch

42002481|42002486

  • Hersteller:Franz Radziwill, Radierer, Auflage: 60

    Franz Radziwill


    •  Maler; Graphiker
    • geboren:1895.02.06, Strohausen
    • gestorben:1983.08.12, Wilhelmshaven
    • zuerst erwähnt:
    • Schaffenszeit:1915-1983 in Deutschland
    • zuletzt erwähnt:
    • tätig in:Berlin; Dangast; Dresden; Barmen (Wuppertal); Düsseldorf (1915-1983)
    •  Strohausen bei Rodenkirchen (Unterweser) 6. 2. 1895 - 12. 8. 1983 Wilhelmshaven. Sohn eines Töpfers. 1909-13 Lehrzeit als Maurer in Bremen. 1913-15 Besuch der Höheren Technischen Staatslehranstalt für Architektur in Bremen, nebenbei Besuch von Abendkursen für Gewerbliches Zeichnen an der Kunstgewerbeschule in Bremen. Bekanntschaft mit dem Künstlerkreis um Bernhard Hoetger, Otto Modersohn, Heinrich Vogeler und Clara Westhoff-Rilke in Fischerhude und Worpswede. 1915 Kunstgewerbeschule in Bremen. 1915-18 Kriegsdienst in Rußland, Flandern und Nordfrankreich. 1918-19 englische Kriegsgefangenschaft in Manancourt (an der Somme). 1919 Rückkehr nach Bremen, Wiederaufnahme des Studiums an der Kunstgewerbeschule. Gründet mit Heinz Baden die Gruppe "Der grüne Regenbogen". 1920 Umzug nach Berlin, Bekanntschaft mit Karl Schmidt-Rottluff, George Grosz und Rudolf Schlichter. Lernt den Kunsthistoriker und Schriftsteller Wilhelm Niemeyer kennen. 1921 erster Aufenthalt in Dangast/Nordsee, 1922 zweiter Aufenthalt, 1923 Übersiedlung. Vorübergehende Aufgabe der Malerei. 1925 erste Einzelausstellung in Oldenburg und erste Reise in die Niederlande. 1922/1928 Studienaufenthalte in Dresden, Arbeit im Atelier von Otto Dix; Ausstellung in der Chemnitzer Kunsthütte. 1928 Reise in die Tschechoslowakei. 1930-33 Studienaufenthalte in den Niederlanden. 1931 Mitglied der "Novembergruppe". 1932 mit Theo Champion, Adolf Dietrich, Hasso von Hugo, Alexander Kanoldt, Franz Lenk und Georg Schrimpf Ausstellung "Die Sieben" in Barmen. 1933 Mitglied der NSDAP, Berufung als Professor an die Düsseldorfer Akademie. 1935 Entlassung aus dem Lehramt wegen "pädagogischer Unfähigkeit", Rückkehr nach Dangast. Schiffsreisen als Gast der Kriegsmarine nach Brasilien, den Karibischen Inseln, Nordafrika, Spanien, Großbritannien und Skandinavien. 1937 als "entartet" verfemt, 51 Werke beschlagnahmt, darunter 4 aus der Nationalgalerie; auf der Münchener Ausstellung nicht vertreten. 1939 Ausschluß aus der NSDAP, Ausstellungsverbot. 1939-42 Kriegsdienst an der Westfront, Lazarett- und Feuerwehrdienst in Wilhelmshaven. 1944-45 Dienstverpflichtung als technischer Zeichner in der Maschinenfabrik Heinen in Varel, Einzug zum Volkssturm. 1963-64 Rompreis der Deutschen Akademie, Studienjahr in der Villa Massimo in Rom. 1972 Aufgabe der Malerei wegen eines Augenleidens.
      (SMB-NG)
    • Literatur:Thieme-Becker, Bd. 27, 1933, S. 553
      Vollmer, Bd. 4, 1958, S. 9 f.
    • Normdaten:ULAN 500004909; GND 118597728
     

    Franz Radziwill


    •  Maler; Graphiker
    • geboren:1895.02.06, Strohausen
    • gestorben:1983.08.12, Wilhelmshaven
    • zuerst erwähnt:
    • Schaffenszeit:1915-1983 in Deutschland
    • zuletzt erwähnt:
    • tätig in:Berlin; Dangast; Dresden; Barmen (Wuppertal); Düsseldorf (1915-1983)
    •  Strohausen bei Rodenkirchen (Unterweser) 6. 2. 1895 - 12. 8. 1983 Wilhelmshaven. Sohn eines Töpfers. 1909-13 Lehrzeit als Maurer in Bremen. 1913-15 Besuch der Höheren Technischen Staatslehranstalt für Architektur in Bremen, nebenbei Besuch von Abendkursen für Gewerbliches Zeichnen an der Kunstgewerbeschule in Bremen. Bekanntschaft mit dem Künstlerkreis um Bernhard Hoetger, Otto Modersohn, Heinrich Vogeler und Clara Westhoff-Rilke in Fischerhude und Worpswede. 1915 Kunstgewerbeschule in Bremen. 1915-18 Kriegsdienst in Rußland, Flandern und Nordfrankreich. 1918-19 englische Kriegsgefangenschaft in Manancourt (an der Somme). 1919 Rückkehr nach Bremen, Wiederaufnahme des Studiums an der Kunstgewerbeschule. Gründet mit Heinz Baden die Gruppe "Der grüne Regenbogen". 1920 Umzug nach Berlin, Bekanntschaft mit Karl Schmidt-Rottluff, George Grosz und Rudolf Schlichter. Lernt den Kunsthistoriker und Schriftsteller Wilhelm Niemeyer kennen. 1921 erster Aufenthalt in Dangast/Nordsee, 1922 zweiter Aufenthalt, 1923 Übersiedlung. Vorübergehende Aufgabe der Malerei. 1925 erste Einzelausstellung in Oldenburg und erste Reise in die Niederlande. 1922/1928 Studienaufenthalte in Dresden, Arbeit im Atelier von Otto Dix; Ausstellung in der Chemnitzer Kunsthütte. 1928 Reise in die Tschechoslowakei. 1930-33 Studienaufenthalte in den Niederlanden. 1931 Mitglied der "Novembergruppe". 1932 mit Theo Champion, Adolf Dietrich, Hasso von Hugo, Alexander Kanoldt, Franz Lenk und Georg Schrimpf Ausstellung "Die Sieben" in Barmen. 1933 Mitglied der NSDAP, Berufung als Professor an die Düsseldorfer Akademie. 1935 Entlassung aus dem Lehramt wegen "pädagogischer Unfähigkeit", Rückkehr nach Dangast. Schiffsreisen als Gast der Kriegsmarine nach Brasilien, den Karibischen Inseln, Nordafrika, Spanien, Großbritannien und Skandinavien. 1937 als "entartet" verfemt, 51 Werke beschlagnahmt, darunter 4 aus der Nationalgalerie; auf der Münchener Ausstellung nicht vertreten. 1939 Ausschluß aus der NSDAP, Ausstellungsverbot. 1939-42 Kriegsdienst an der Westfront, Lazarett- und Feuerwehrdienst in Wilhelmshaven. 1944-45 Dienstverpflichtung als technischer Zeichner in der Maschinenfabrik Heinen in Varel, Einzug zum Volkssturm. 1963-64 Rompreis der Deutschen Akademie, Studienjahr in der Villa Massimo in Rom. 1972 Aufgabe der Malerei wegen eines Augenleidens.
      (SMB-NG)
    • Literatur:Thieme-Becker, Bd. 27, 1933, S. 553
      Vollmer, Bd. 4, 1958, S. 9 f.
    • Normdaten:ULAN 500004909; GND 118597728
     
     
  • Datierung:1922
  • Sachbegriff:Druck
    Gattung:Druckgraphik
  • Material/Technik:Kaltnadelradierung


  • Maße:19,4 x 24,0 cm (Bild) & 34,0 x 48,8 cm (Blatt)
  • Sammlung:Altenburg (Thüringen), Lindenau-Museum, Graphische Sammlung, Inventar-Nr. G 1996-1868
  • Beschreibung:: Werkverzeichnis: Presler
    Mappe Zehn Radierungen von Franz Radziwill Nr: ? Verlag: ?, ? Herausgeber: ? Erscheinungsjahr: 1922 Auflage: 60 10 Radierungen und 1 Mappendeckel. - Laut Titelblatt wurden 60 Mappen in der Werkstatt Lerchenfeld, Hamburg, gedruckt, davon 1-30 beziffert. - Lt. Werkverzeichnis Presler wurden nur ca. 15 Exemplare der Mappe gedruckt, von denen der Künstler 1928 5 Exemplare aquarellierte. Mappenmaße: 500 x 340 Werkverzeichnis: Presler Provenienz: Sammlung Hoh
  • Rechte am Werk:VG Bild-Kunst, Bonn (2011)
 

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