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  • Aufnahme-Nr. 64.753 (Vorschaubild)
    © Bildarchiv Foto Marburg / Foto: unbekannt; Aufn.-Datum: um 1932/1940? - Rechte vorbehalten

 

Beweinung Christi

42785216|42785226

  • Hersteller:Meister des Aachener Altars, Maler

    Meister des Aachener Altars


    • Namensvarianten:Meister der Hardenrath-Kapelle; Soytmann, Hermann; Monogrammist P W
    •  Maler
    • geboren:vor 1495
    • gestorben:nach 1525
    • zuerst erwähnt:
    • Schaffenszeit:1495-1525 in Deutschland
    • zuletzt erwähnt:
    • tätig in:Köln (1495-1525)
    • Biographiehinweis: Benannt nach dem aus der Kölner Karmeliterkirche stammenden, um 1510 entstandenen Passionsaltar in Aachen (Domschatzkammer - A. Stange, Kritisches Verzeichnis der deutschen Tafelbilder vor Dürer, Bd. I, München 1967, Nr. 338). Vermutlich stammte er aus der Werkstatt des Meisters der Hl. Sippe, mit dessen Oeuvre ihn zahlreiche Stilelemente verbinden. Aber auch Einflüsse des Meisters von St. Severin und des Meisters der Ursulalegende müssen ihn berührt haben. Seine Tätigkeit wird in die Zeit zwischen 1495 und 1525 datiert. Damit gehört er zu den bedeutendsten, noch spätgotisch orientierten Vertretern der Kölner Malerei im frühen 16. Jahrhundert, war aber nicht unbeeinflußt vom Antwerpener Manierismus, dessen Erfahrungen er in Köln gewissermaßen rückverwandelte. Sein bislang bekanntes Oeuvre ist nicht sehr umfangreich und umfaßt Altäre, Andachtsbilder, Handzeichnungen und Wandmalerei (A. Stange, Kritisches Verzeichnis der deutschen tafelbilder vor Dürer, Bd. I, München 1967, Nr. 326 - 344). Eine zuverlässige chronologische Ordnung seiner Werke bereitet noch immer Schwierigkeiten (vgl. Katalog, Der Meister des Bartholomäusaltares - Der Meister des Aachener Altares. Kölner Maler der Spätgotik, Köln 1961, S. 44 ff., 52). Für ihn wurde aufgrund der ehemaligen Wandmalereien in der Hardenrath-Kapelle in St. Maria im Kapitol zu Köln der Name "Meister der Hardenrath-Kapelle" (E. Buchner, Meister mit Notnamen und Monogrammisten, Rez. zu Thieme-Becker 1950, in: Zeitschr. f. Kunst, 4, 1950, S. 309 f.), aufgrund von zwei Kryptogrammen in Werken des Meisters eine Identifizierung als "Hermann Soytmann" (Th. Rensing, Der Meister des Aachener Altares, in: WRJ, 26, 1964, S. 230) und aufgrund von Stilvergleichen eine Gleichsetzung mit dem Stecher P. W. (F. Anzelewsky, Zum Problem des Meisters des Aachener Altares, in: WRJ, 30, 1968, S. 185 ff., 191 ff.) vorgeschlagen.
      (WRM, FGZ)
    • Literatur:Thieme-Becker, Bd. 37, 1950
      Köln WRM, Altkölner Malerei, 1990, S. 417
     

    Meister des Aachener Altars


    • Namensvarianten:Meister der Hardenrath-Kapelle; Soytmann, Hermann; Monogrammist P W
    •  Maler
    • geboren:vor 1495
    • gestorben:nach 1525
    • zuerst erwähnt:
    • Schaffenszeit:1495-1525 in Deutschland
    • zuletzt erwähnt:
    • tätig in:Köln (1495-1525)
    • Biographiehinweis: Benannt nach dem aus der Kölner Karmeliterkirche stammenden, um 1510 entstandenen Passionsaltar in Aachen (Domschatzkammer - A. Stange, Kritisches Verzeichnis der deutschen Tafelbilder vor Dürer, Bd. I, München 1967, Nr. 338). Vermutlich stammte er aus der Werkstatt des Meisters der Hl. Sippe, mit dessen Oeuvre ihn zahlreiche Stilelemente verbinden. Aber auch Einflüsse des Meisters von St. Severin und des Meisters der Ursulalegende müssen ihn berührt haben. Seine Tätigkeit wird in die Zeit zwischen 1495 und 1525 datiert. Damit gehört er zu den bedeutendsten, noch spätgotisch orientierten Vertretern der Kölner Malerei im frühen 16. Jahrhundert, war aber nicht unbeeinflußt vom Antwerpener Manierismus, dessen Erfahrungen er in Köln gewissermaßen rückverwandelte. Sein bislang bekanntes Oeuvre ist nicht sehr umfangreich und umfaßt Altäre, Andachtsbilder, Handzeichnungen und Wandmalerei (A. Stange, Kritisches Verzeichnis der deutschen tafelbilder vor Dürer, Bd. I, München 1967, Nr. 326 - 344). Eine zuverlässige chronologische Ordnung seiner Werke bereitet noch immer Schwierigkeiten (vgl. Katalog, Der Meister des Bartholomäusaltares - Der Meister des Aachener Altares. Kölner Maler der Spätgotik, Köln 1961, S. 44 ff., 52). Für ihn wurde aufgrund der ehemaligen Wandmalereien in der Hardenrath-Kapelle in St. Maria im Kapitol zu Köln der Name "Meister der Hardenrath-Kapelle" (E. Buchner, Meister mit Notnamen und Monogrammisten, Rez. zu Thieme-Becker 1950, in: Zeitschr. f. Kunst, 4, 1950, S. 309 f.), aufgrund von zwei Kryptogrammen in Werken des Meisters eine Identifizierung als "Hermann Soytmann" (Th. Rensing, Der Meister des Aachener Altares, in: WRJ, 26, 1964, S. 230) und aufgrund von Stilvergleichen eine Gleichsetzung mit dem Stecher P. W. (F. Anzelewsky, Zum Problem des Meisters des Aachener Altares, in: WRJ, 30, 1968, S. 185 ff., 191 ff.) vorgeschlagen.
      (WRM, FGZ)
    • Literatur:Thieme-Becker, Bd. 37, 1950
      Köln WRM, Altkölner Malerei, 1990, S. 417
     
     
  • Datierung:um 1515/1520
  • Sachbegriff:Altarflügel (Innenseite)
    Gattung:Tafelmalerei
  • Material/Technik:Öl, Eichenholz


  • Maße:143 x 114 cm
  • Ortsbezug:Herkunftsort: Köln, Karmeliterkloster
  • Sammlung:Aachen, Domschatzkammer
  • Bezugswerk:Weiterer Datensatz zu diesem Werk
  • Themen:Ikonographie: 73 D 72 12 * der Leichnam Christi wird gestützt
    Sekundär: 73 D 76 * Grablegung Christi (möglicherweise durch Engel)
    Sekundär: 73 E 13 1 * Auferstehung: Christus steht auf oder neben dem Grab
    Sekundär: 73 E 31 * Maria Magdalena kniet vor Christus, der in der Regel als Gärtner mit einer Hacke und/oder einem Spaten dargestellt ist: Noli me tangere
    Sekundär: 73 E 42 * Christi Himmelfahrt (Christus ist von strahlendem Licht umgeben oder erscheint in einer Mandorla)
  • Datensatz von: Foto MarburgBildarchiv Foto Marburg

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