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Ehemaliges Gestüt

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  • Standort:Hofgeismar, Beberbeck
  • Hersteller:Entwurf: Johann Conrad Bromeis, Architekt, 1826-1829

    Johann Conrad Bromeis


    •  Architekt; Baumeister; Oberbaudirektor
    • geboren:1788.09.21, Kassel
    • gestorben:1855.06.19, Kassel
    • zuerst erwähnt:
    • Schaffenszeit:1803-1855 in Deutschland
    • zuletzt erwähnt:
    • tätig in:Kassel (ab 1814)tätig in:Adolfseck (Kreis Fulda) (1825-1827)
    • Biographie: Nach einem Studium der Architektur an der Kasseler Kunstakademie unter Heinrich Christoph Jussow in den Jahren zwischen 1803 und 1807 war Bromeis für das praktische Bauwesen des Königreichs Westphalen tätig. Nach dem Ende der 'westphälischen' Herrschaft und der Wiederherstellung des Kurfürstentums im Jahr 1813 wurde er Lehrer für Baukunst an der Kasseler Akademie. Bromeis erhielt Aufträge für Umbau und Ausstattung des Weißen Palais. 1817 wurde er Landbaumeister für Kassel. 1821 ernannte ihn Kurfürst Wilhelm II. zum Hofbaumeister. Von Bromeis stammen die Pläne für das Residenzpalais, das Hofverwaltungsgebäude, das Große Pflanzenhaus in Wilhelmshöhe, für den Marstall und das Wachthaus, für den Umbau des Ballhauses und für die Ausstattung von Schloß Wilhelmshöhe. Weiterhin war er mit der Modernisierung und Neuausstattung der Schlösser in Fulda, Eichenzell und Hanau-Philippsruhe beauftragt. Zudem entwickelte er Pläne für die Erweiterung der Gestütsanlage in Beberbeck. 1825 wurde er Direktor der Architekturabteilung der Kasseler Akademie. 1830 erhielt er die Stellung eines Oberbaudirektors. Mit der Ernennung des Kurprinzen Friedrich Wilhelm zum Mitregenten wurde er von seiner Tätigkeit im Hofbauwesen entbunden. Bis zur Pensionierung 1853 war er vor allem mit Verwaltungsaufgaben betraut, nur noch gelegentlich arbeitete er an Entwürfen für Neubauten, etwa für die Synagoge und für das Ständehauses in Kassel.
      Quellen und Literatur: Katalog Kassel 1986/1, S. 57; Katalog Kassel 1988/1; Bidlingmaier 1991, S. 40f.; AKL 1992ff., Bd. 14; Bidlingmaier 2000, S. 96-98 (Museumslandschaft Hessen Kassel, Maren Christine Härtel, Stand: September 2004)
      übernommen aus: Bestandskatalog der Architekturzeichnungen des 17.-20. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung der Museumslandschaft Hessen Kassel.
      http://architekturzeichnungen.museum-kassel.de/0/48606
    • Literatur:Thieme-Becker, Bd. 5, 1911, S. 54
      AKL, Bd. 14, 1996, S. 350
    • Normdaten:ULAN 500055918; GND 118857312
     

    Johann Conrad Bromeis


    •  Architekt; Baumeister; Oberbaudirektor
    • geboren:1788.09.21, Kassel
    • gestorben:1855.06.19, Kassel
    • zuerst erwähnt:
    • Schaffenszeit:1803-1855 in Deutschland
    • zuletzt erwähnt:
    • tätig in:Kassel (ab 1814)tätig in:Adolfseck (Kreis Fulda) (1825-1827)
    • Biographie: Nach einem Studium der Architektur an der Kasseler Kunstakademie unter Heinrich Christoph Jussow in den Jahren zwischen 1803 und 1807 war Bromeis für das praktische Bauwesen des Königreichs Westphalen tätig. Nach dem Ende der 'westphälischen' Herrschaft und der Wiederherstellung des Kurfürstentums im Jahr 1813 wurde er Lehrer für Baukunst an der Kasseler Akademie. Bromeis erhielt Aufträge für Umbau und Ausstattung des Weißen Palais. 1817 wurde er Landbaumeister für Kassel. 1821 ernannte ihn Kurfürst Wilhelm II. zum Hofbaumeister. Von Bromeis stammen die Pläne für das Residenzpalais, das Hofverwaltungsgebäude, das Große Pflanzenhaus in Wilhelmshöhe, für den Marstall und das Wachthaus, für den Umbau des Ballhauses und für die Ausstattung von Schloß Wilhelmshöhe. Weiterhin war er mit der Modernisierung und Neuausstattung der Schlösser in Fulda, Eichenzell und Hanau-Philippsruhe beauftragt. Zudem entwickelte er Pläne für die Erweiterung der Gestütsanlage in Beberbeck. 1825 wurde er Direktor der Architekturabteilung der Kasseler Akademie. 1830 erhielt er die Stellung eines Oberbaudirektors. Mit der Ernennung des Kurprinzen Friedrich Wilhelm zum Mitregenten wurde er von seiner Tätigkeit im Hofbauwesen entbunden. Bis zur Pensionierung 1853 war er vor allem mit Verwaltungsaufgaben betraut, nur noch gelegentlich arbeitete er an Entwürfen für Neubauten, etwa für die Synagoge und für das Ständehauses in Kassel.
      Quellen und Literatur: Katalog Kassel 1986/1, S. 57; Katalog Kassel 1988/1; Bidlingmaier 1991, S. 40f.; AKL 1992ff., Bd. 14; Bidlingmaier 2000, S. 96-98 (Museumslandschaft Hessen Kassel, Maren Christine Härtel, Stand: September 2004)
      übernommen aus: Bestandskatalog der Architekturzeichnungen des 17.-20. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung der Museumslandschaft Hessen Kassel.
      http://architekturzeichnungen.museum-kassel.de/0/48606
    • Literatur:Thieme-Becker, Bd. 5, 1911, S. 54
      AKL, Bd. 14, 1996, S. 350
    • Normdaten:ULAN 500055918; GND 118857312
     

    Entwurf: Friedrich Christian Gotthelf Breithaupt, Architekt, 1826-1829
    Ausführung: Daniel Engelhard, Architekt, 1826-1829 
  • Datierung:1724
    Erweiterung: 1748-1751
    Neubau: 1826-1829
    Umbau: ab 1892
  • Sachbegriff:Gestüt
    ursprüngliche Funktion: Gutshof
    Gattung:Architektur
 

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Siehe auch

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