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Bilderbuch für Kinder, Band III

27749425|27749425


  • Hersteller:Friedrich Justin Bertuch, Herausgeber

    Friedrich Justin Bertuch


    • Namensvarianten:Friedrich Justin Bertuch; Bertuch, Friedrich Johann Justin; Bertuch, Justin Friedrich; Bertuch, Justus; Bertuch, Friedrich J.; Bertuch, F. J.; Bertuch, J. F.; Bertuch, Friedr. Just.; Bertuch, Just.; Bertuch, A. V.; F. J. B.; B., F. J. &
    •  Herausgeber; Schriftsteller; Buchhändler; Verleger; Unternehmer
    • geboren:1747.09.30, Weimar
    • gestorben:1822.04.03, Weimar
    • zuerst erwähnt:
    • Schaffenszeit:1778-1813 in Deutschland
    • zuletzt erwähnt:
    • Lebenslauf: Als Sohn des Garnisonsarztes Justinus Bertuch, der im Dienst des Herzogs Ernst August Konstantin in Weimar stand, kam Friedrich Justin Bertuch am 30. September 1747 zur Welt. Er entstammte einer Familie, die schon seit dem 15. Jahrhundert in Thüringen ansässig und mit dem wissenschaftlichen und geistigen Umfeld eng verbunden war. Nach dem Verlust beider Eltern nahm sich seit 1762 sein Onkel Gottfried Matthias Ludwig Schrön des 15jährigen an. Schrön, der seit 1757 die Lokalzeitung "Weimarische Anzeigen" herausgab, mag dem jungen Bertuch einige Anregungen für seinen späteren Lebensweg gegeben haben. Ein ausgesprochenes Kunstverständnis besaß dieser schon in der Schule. Das Gymnasium verließ er mit Auszeichnung. Zwischen 1765 und 1769 studierte Bertuch Theologie an der Landesuniversität in Jena, wechselte dann aber zum Jurastudium. Sein Hauptinteresse galt jedoch der Literatur und der Naturgeschichte. Er sammelte Pflanzen und dichtete selbst. Die Bekanntschaft mit dem Freiherrn Ludwig Heinrich Bachoff von Echt ließ ihn 1769 sein Studium ohne Examen abbrechen. Bertuch begann als Hoflehrer von dessen Söhnen auf dem Gut Dobitschen bei Altenburg. Seine Laufbahn als Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber wurde durch den Freiherrn maßgebend mitbestimmt, indem er Bertuch mit der spanischen Literatur, insbesondere mit Miguel Cervantes' Roman "Don Quijote" vertraut machte und zur Veröffentlichung eigener Werke inspirierte. Erfolg versprachen besonders seine Übersetzungen englischer, französischer und spanischer Literatur. Freiherr von Echt hatte ihm die spanische Sprache anhand des "Don Quijote" beigebracht. Aus gesundheitlichen Gründen 1773 nach Weimar zurückgekehrt, pflegte Bertuch als freier Schriftsteller Kontakte zum Hofkapellmeister Ernst Wilhelm Wolf und seiner Frau, der Tochter des berühmten Konzertmeisters Franz Benda, sowie zum Schauspielerehepaar Abel und Friederike Seiler, dem Schauspieler Konrad Ekhof und dem Gymnasialprofessor Johann Karl August Musäus. Christoph Martin Wieland, Prinzenerzieher am Weimarer Hof und Herausgeber des "Teutschen Merkur", an dem Bertuch bald mitarbeiten konnte, verschaffte Bertuch Zugang zum Weimarer Hof. Seine Übersetzung des von der Herzogin Anna Amalia in Auftrag gegebenen Trauerspiels "Ines de Castro" aus dem Französischen des Houdard de la Motte wurde ein großer Erfolg. 1775 wurde Bertuch zum Geheimsekretär und Schatullverwalter des Herzogs Carl August berufen. Der Staatsdienst nahm Bertuch so in Anspruch, dass ihm für seine literarische Arbeit kaum Zeit blieb. Außerdem engagierte er sich für die Einrichtung einer Zeichenschule, die 1776 im Weimarer Roten Schloss eröffnet werden konnte und deren Leitung 1788 Goethe übernahm. Bertuchs Ziel war es, allen Interessenten, gleich welchen sozialen Standes, die Möglichkeit zu bieten, ihre handwerkliche Kunstfertigkeit zu verbessern und ihre Talente auszubilden. Auch Caspar David Friedrich gehörte zu den Schülern. Mit dem Umbau einer Schleifmühle 1778 zu einer Papier- und Farbenmühle bewies Bertuch seinen Unternehmungsgeist, seine Weitsicht und sein kaufmännisches Talent. Von nun an konnte er seine Werke selbst verlegen. 1780 ließ Bertuch sein Haus am Weimarer Baumgarten errichten. Zwei Jahre später fand darin die Fabrik für Kunstblumen ihren Platz, die für Reisende dieser Zeit eine Sehenswürdigkeit darstellte. Zu den zehn dort beschäftigten Frauen gehörte auch Goethes Frau Christiane Vulpius. Das "Journal des Luxus und der Moden", das Bertuch seit 1786 herausgab, pries nicht nur Kunstblumen, sondern auch technische Neuerungen an und enthielt Lesestoff zur Unterhaltung und Belehrung. Für den Plan eines Landes-Industrie-Comptoirs, das die Landesindustrie fördern, geschickte Arbeiter ausbilden und den Wohlstand steigern sollte, erhielt Bertuch 1791 das fürstliche Privileg. Es gelang ihm, zahlreiche Arbeiter zu beschäftigen und damit Drucker, Karthographen und Künstler unter einem Dach zu vereinigen. Die Entlohnung war überdurchschnittlich. Die Kriegsereignisse des Jahres 1806 jedoch rissen Bertuchs Unternehmen, das den politischen Zuständen fortan ausgeliefert blieb, in eine Krise. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Bertuch zurückgezogen. Er starb am 3. April 1822 in seiner Geburtsstadt Weimar.
      (Mitteldeutscher Rundfunk Sendung: 28.05.2002 08:55)
    • Normdaten:GND 118510169
     

    Friedrich Justin Bertuch


    • Namensvarianten:Friedrich Justin Bertuch; Bertuch, Friedrich Johann Justin; Bertuch, Justin Friedrich; Bertuch, Justus; Bertuch, Friedrich J.; Bertuch, F. J.; Bertuch, J. F.; Bertuch, Friedr. Just.; Bertuch, Just.; Bertuch, A. V.; F. J. B.; B., F. J. &
    •  Herausgeber; Schriftsteller; Buchhändler; Verleger; Unternehmer
    • geboren:1747.09.30, Weimar
    • gestorben:1822.04.03, Weimar
    • zuerst erwähnt:
    • Schaffenszeit:1778-1813 in Deutschland
    • zuletzt erwähnt:
    • Lebenslauf: Als Sohn des Garnisonsarztes Justinus Bertuch, der im Dienst des Herzogs Ernst August Konstantin in Weimar stand, kam Friedrich Justin Bertuch am 30. September 1747 zur Welt. Er entstammte einer Familie, die schon seit dem 15. Jahrhundert in Thüringen ansässig und mit dem wissenschaftlichen und geistigen Umfeld eng verbunden war. Nach dem Verlust beider Eltern nahm sich seit 1762 sein Onkel Gottfried Matthias Ludwig Schrön des 15jährigen an. Schrön, der seit 1757 die Lokalzeitung "Weimarische Anzeigen" herausgab, mag dem jungen Bertuch einige Anregungen für seinen späteren Lebensweg gegeben haben. Ein ausgesprochenes Kunstverständnis besaß dieser schon in der Schule. Das Gymnasium verließ er mit Auszeichnung. Zwischen 1765 und 1769 studierte Bertuch Theologie an der Landesuniversität in Jena, wechselte dann aber zum Jurastudium. Sein Hauptinteresse galt jedoch der Literatur und der Naturgeschichte. Er sammelte Pflanzen und dichtete selbst. Die Bekanntschaft mit dem Freiherrn Ludwig Heinrich Bachoff von Echt ließ ihn 1769 sein Studium ohne Examen abbrechen. Bertuch begann als Hoflehrer von dessen Söhnen auf dem Gut Dobitschen bei Altenburg. Seine Laufbahn als Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber wurde durch den Freiherrn maßgebend mitbestimmt, indem er Bertuch mit der spanischen Literatur, insbesondere mit Miguel Cervantes' Roman "Don Quijote" vertraut machte und zur Veröffentlichung eigener Werke inspirierte. Erfolg versprachen besonders seine Übersetzungen englischer, französischer und spanischer Literatur. Freiherr von Echt hatte ihm die spanische Sprache anhand des "Don Quijote" beigebracht. Aus gesundheitlichen Gründen 1773 nach Weimar zurückgekehrt, pflegte Bertuch als freier Schriftsteller Kontakte zum Hofkapellmeister Ernst Wilhelm Wolf und seiner Frau, der Tochter des berühmten Konzertmeisters Franz Benda, sowie zum Schauspielerehepaar Abel und Friederike Seiler, dem Schauspieler Konrad Ekhof und dem Gymnasialprofessor Johann Karl August Musäus. Christoph Martin Wieland, Prinzenerzieher am Weimarer Hof und Herausgeber des "Teutschen Merkur", an dem Bertuch bald mitarbeiten konnte, verschaffte Bertuch Zugang zum Weimarer Hof. Seine Übersetzung des von der Herzogin Anna Amalia in Auftrag gegebenen Trauerspiels "Ines de Castro" aus dem Französischen des Houdard de la Motte wurde ein großer Erfolg. 1775 wurde Bertuch zum Geheimsekretär und Schatullverwalter des Herzogs Carl August berufen. Der Staatsdienst nahm Bertuch so in Anspruch, dass ihm für seine literarische Arbeit kaum Zeit blieb. Außerdem engagierte er sich für die Einrichtung einer Zeichenschule, die 1776 im Weimarer Roten Schloss eröffnet werden konnte und deren Leitung 1788 Goethe übernahm. Bertuchs Ziel war es, allen Interessenten, gleich welchen sozialen Standes, die Möglichkeit zu bieten, ihre handwerkliche Kunstfertigkeit zu verbessern und ihre Talente auszubilden. Auch Caspar David Friedrich gehörte zu den Schülern. Mit dem Umbau einer Schleifmühle 1778 zu einer Papier- und Farbenmühle bewies Bertuch seinen Unternehmungsgeist, seine Weitsicht und sein kaufmännisches Talent. Von nun an konnte er seine Werke selbst verlegen. 1780 ließ Bertuch sein Haus am Weimarer Baumgarten errichten. Zwei Jahre später fand darin die Fabrik für Kunstblumen ihren Platz, die für Reisende dieser Zeit eine Sehenswürdigkeit darstellte. Zu den zehn dort beschäftigten Frauen gehörte auch Goethes Frau Christiane Vulpius. Das "Journal des Luxus und der Moden", das Bertuch seit 1786 herausgab, pries nicht nur Kunstblumen, sondern auch technische Neuerungen an und enthielt Lesestoff zur Unterhaltung und Belehrung. Für den Plan eines Landes-Industrie-Comptoirs, das die Landesindustrie fördern, geschickte Arbeiter ausbilden und den Wohlstand steigern sollte, erhielt Bertuch 1791 das fürstliche Privileg. Es gelang ihm, zahlreiche Arbeiter zu beschäftigen und damit Drucker, Karthographen und Künstler unter einem Dach zu vereinigen. Die Entlohnung war überdurchschnittlich. Die Kriegsereignisse des Jahres 1806 jedoch rissen Bertuchs Unternehmen, das den politischen Zuständen fortan ausgeliefert blieb, in eine Krise. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Bertuch zurückgezogen. Er starb am 3. April 1822 in seiner Geburtsstadt Weimar.
      (Mitteldeutscher Rundfunk Sendung: 28.05.2002 08:55)
    • Normdaten:GND 118510169
     
     
  • Datierung:1798
  • Sachbegriff:Folge
    Gattung:Druckgraphik
  • Material/Technik:Kupferstich


  • Maße:22,7 x 17,7 cm (Platte)
  • Sammlung:Weimar, Stadtmuseum Weimar, Graphische Sammlung, Inventar-Nr. 17017 a-c
  • Beschreibung:Anmerkung: 3 Kupferstichtafeln
 

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